“Industrie 4.0” ist derzeit ein heißes Thema: Die vierte industrielle Revolution, die sich durch weitgehende Computerisierung der Abläufe und den Einsatz vernetzter intelligenter Maschinen auszeichnet.

Wir beschäftigen uns schon seit geraumer Zeit mit unterschiedlichen Ideen, wie man Brücken zwischen physikalischer Welt der Produktionsprozesse, Business-Logik und -Prozessen und User-Interface schlagen kann. Unser neuestes Demo-Projekt in dieser Richtung ist die Lunifera-Dampfmaschine: Wir haben eine lauffähige Spielzeug-Dampfmaschine gekauft und sie mit Sensoren aufgemotzt. Mit eigens designten und selbst gelöteten Schaltungen greifen wir die Messwerte ab, konvertieren sie zu binären Daten und stellen diese über beliebige Netzwerke zur Verfügung.

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Unsere Dampfmaschine: Das kochende Wasser im Kessel erzeugt Druck (Drucksensor rechts oben). Der Dampf treibt dann das Rad im Hintergrund an (türkiser Drehzahl-Sensor über dem Rad). Die Temperatur messen wir mit einem PT1000 (links am Kessel).

 

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Die Sensoren liefern Spannungswerte, die physikalischen Gegebenheiten entsprechen. Wir wandeln das in binäre Daten um.

Für unsere Demonstrationszwecke haben wir die Messdaten in eine einfache Business-Applikation eingebettet: Wir zeigen sie dort mittels UI-Elementen von Vaadin an. Es wäre aber leicht möglich, komplexere Darstellungsformen wie Augmented Reality etc. anzubinden.

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Die Messdaten werden in einer web-basierten Business-Applikation dargestellt. Eine Integration in andere Anwendungen oder Webseiten wäre recht einfach zu bewerkstelligen.